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Preislisten-Versionen: Warum Sie sie brauchen und wie Sie damit arbeiten
Veröffentlicht: 22. 3. 2026 Autor: Michal Keller PreislisteVersionenAbrechnung

Preislisten-Versionen: Warum Sie sie brauchen und wie Sie damit arbeiten

Die Versionierung von Preislisten stellt sicher, dass historische Datensätze immer zum richtigen Tarif berechnet werden — auch wenn Sie die Preise später ändern.


Warum Preislisten versionieren?

Preise ändern sich. Kunden müssen jedoch Rechnungen erhalten, die die Preise zum Zeitpunkt der Dienstnutzung widerspiegeln — nicht die heutigen. BillingEngine löst dies automatisch über Preislistenversionen.

Wie Versionen funktionieren

Jede Preisliste (price_list) kann beliebig viele Versionen (price_list_versions) haben. Jede Version hat:

FeldBeschreibung
valid_fromBeginn der Gültigkeit
valid_toEnde der Gültigkeit (oder null = unbegrenzt)
statusdraft / active / archived

Die Engine wählt immer die Version, deren valid_from–valid_to-Intervall das Datum des Datensatzes abdeckt.

Neue Version über die API erstellen

POST /api/v1/price-lists/{id}/versions
Authorization: Bearer <token>

{
  "valid_from": "2026-04-01",
  "valid_to": null,
  "status": "active"
}

Anschließend Positionen hinzufügen:

POST /api/v1/price-lists/{id}/versions/{versionId}/items
{
  "service_type": "SMS",
  "unit_price": 0.035,
  "currency": "EUR"
}

Übergang zur neuen Version

Bei einer Preiserhöhung ab 1. April genügt es:

  1. Neue Version mit valid_from: "2026-04-01" erstellen
  2. Alte Version durch Setzen von valid_to: "2026-03-31" schließen (oder archivieren)
  3. März-Datensätze bleiben mit alten Tarifen berechnet; April-Datensätze nutzen automatisch die neuen

Keine Änderungen an historischen Daten erforderlich.

Tipp: Draft-Versionen

Sie können eine neue Version zunächst im Status draft erstellen und sie mit Beispieldaten testen. Aktivieren Sie sie erst, wenn alles bereit ist — der ideale Workflow vor jeder Preiserhöhung.

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